Von Werbeagenturen, Wohnzimmern und Szenis
Vor etwas mehr als einer Woche erreichte mich ein Mail einer Zürcher Werbeagentur, die für eine Versicherung einen in einer WG lebenden Studenten suchten, der «in der Szene» unterwegs ist. Man hätte dabei u.a. an mich gedacht und wollte mich anfragen, ob ich im Werbeclip mitspielen wolle. Wie die auf mich kamen? Nun ja, offenbar bin ich Stadtweit als Szeni bekannt. Nein, Spass bei Seite. Die haben einfach per Google nach «Szeni» gesucht und sind auf meiner Anleitung für Szenis gelandet; daher dachten sie, dass ich der ultimative Szeni sein müsse.
Zwar bin ich weit davon entfernt, ein Szeni zu sein; sehe ich doch eher wie der gewöhnliche Fussballproll von Nebenan aus. Trotzdem schaute ich beim Casting vorbei, denn die Entlöhnung dafür wäre anständig gewesen (jaja ich war jung und brauchte das Geld). Nun ja, wie man aus dem «wäre» schliessen kann, entschieden die sich (wenig verwunderlich) für einen Anderen.
Trotzdem blieben sie weiterhin in Kontakt mit mir, da sie für den Dreh unbedingt das Wohnzimmer unserer WG verwenden wollten. Die WG sei super-geil, stylisch usw. – ja ich fühlte ob den Superlativen fast keinen Frust mehr darüber, dass jetzt ein anderer den Szeni spielen darf
Auf jeden Fall dachte ich, dass ich hier mal einige Bilder unserer WG hochladen könnte. Wir haben ja doch einige Stunden für die Einrichtung in Brockenhäusern und schwedischen Gleichschaltungszentralen verbracht. Das Ergebnis kann sich langsam aber sicher sehen lassen, wie ich finde








3 Responses to Von Werbeagenturen, Wohnzimmern und Szenis
Fotos am Kühlschrank sind top! Bringst du alle deine Szenikleider in den kleinen Schrank? Uiuiui..
Der Schrank, den du siehst, ist bloss der Zugang zu einem begehbaren Kleiderschrank
Ich würde doch nie all meine Szeni-Kleider in einem so kleinen Schrank unterbringen können!
Hab ich mir gedacht! Die vielen Schnauz-Shirts brauchen halt ihren Platz…