Monsieur Croche

15. Januar 2012

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Heute am Zürisee

14. Januar 2012

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Die wahre menschliche Güte kann sich in ihrer absoluten Reinheit und Freiheit nur denen gegenüber äussern, die keine Kraft darstellen. Die wahre moralische Prüfung der Menschheit, die elementarste Prüfung (die so tief im Innern verankert ist, dass sie sich unserem Blick entzieht) äussert sich in der Beziehung der Menschen zu denen, die ihnen ausgeliefert sind: zu den Tieren. Und gerade hier ist es zum grundlegenden Versagen des Menschen gekommen, zu einem so grundlegenden Versagen, dass sich alle anderen aus ihm ableiten lassen

— Milan Kundera in Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

12. Januar 2012

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Die Aktualität von Seneca

Unsere Freiheit geht verloren, wenn wir nicht geringachten, was uns Zwang auferlegen will

Heute morgen schrieb ich die letzte Prüfung dieses Semesters und fand folglich endlich wieder etwas Zeit, um zu lesen. Weil es mir jemand empfahl, las ich sogleich Senecas’ «Vom glückseligen Leben». Soweit mir ist, las man dieses Werk früher üblicherweise an Gymnasien; an meiner Kanti hingegen erwarb ich diese «klassische Bildung» leider nicht. Aber wie dem auch sei, ich staunte nicht schlecht, wie aktuell Seneca doch in gewisser Weise immer noch ist.

Senecas’ Zeiten im alten Rom waren von Dekadenz geprägt; Vergnügen und Sinneslust waren für Viele Selbst- und Endzweck. Parallelen zur Gegenwart werden sichtbar; nicht gerade wenige Menschen richten ihr ganzes Leben auf den Erwerb und Konsum von Sinnesfreuden aus. Weshalb auch nicht? Denn “man lebt ja nur einmal!” Diese Menschen wählen bewusst eine Ausbildung, die ihnen ein hohes Einkommen garantiert. Wenn sie alsdann einmal gut verdienen, fröhnen sie einem aufwändigen Lebensstil: Ein grossflächiges Einfamilienhaus, deutsche Edelschlitten, teure Klamotten, Wochenendtrips in Grossstädte und sonst allerlei grosszügige Ausgaben.

Sehr schnell gewöhnen sie sich daran und werden abhängig vom ständigen Geldfluss. Der Job, der ihnen diesen Lebensstil ermöglicht, rückt schliesslich ins Zentrum ihres Lebens. Überstunden werden normal, Geschäftsreisen zum notwendigen Übel und manchmal müssen gar irgendwelche leistungssteigernden Drogen her. Man steckt alle Energie in den Job, um den Lebensstil aufrecht erhalten zu können. Der Preis dafür ist hoch: Die Gesundheit leidet darunter, Ehen kriseln und die unterschwellige Angst vor dem Statusverlust sitzt stets im Nacken.

Die angeschlagene Gesundheit versuchen Menschen dieses Typs dann mit Wellness-Urlaub zu kurieren, die Ehe mit Paartherapie zu retten und die Statusangst mit weiterem Konsum zu betäuben. Schon befindet man sich in einer Tretmühle, die sich um Einkommenserwerb und dessen Nebenwirkungen, Sedierung und die Notwendigkeit von weiterem Einkommen dreht. Seneca sagt hier, um mit der Jugendsprache zu sprechen, «hängs mal!». Man solle siche erst einmal fragen, welche Ziele man im Leben wirklich hat und ob man möglicherweise davon abgekommen ist. Die Befriedigung von Sinneslust könne kein Lebensinhalt sein, da sie ins Leere führt:

Die Sinnenlust aber erstirbt gerade dann, wenn sie auf dem Gipfel ist. Sie hat nicht viel Spielraum, darum ist sie bald zu Ende; sie wird lahm, wenn das erste Feuer erloschen ist, und wird dann zum Ekel.

Seneca argumentiert, dass man seine Freiheit gegen die Sinneslust eintauscht.

Wie der Jäger, der das Lager des Wildes aufspürt und sich freit, «mit Schlingen zu fangen das Wild» und «mit Hunden zu umstellen das grosse Waldgebirge», um ihre Spur zu verfolgen, alles hintansetzt und viele Geschäfte vernachlässigt, so vergisst auch der, der dem Vergnügen nachjagt, alles; selbst die Freiheit achtet er gering und opfert sich dem Bauche. Er erkauft sich nicht das Vergnügen, sondern er verkauft sich diesem.

Die Folgen davon sind:

Das Glück fängt nun an, zum Bedürfnis zu werden, und das ist die schlimmste Knechtschaft. Die Folge davon ist ein ängstliches, misstrauisches, zaghaftes, allerlei Zufälle und schlimme Wechsel des Geschicks fürchtendes Leben

Jedoch und das ist sympathisch an Seneca, wird er nicht den Verzicht auf jegliche Sinneslüste propagieren. Man solle die Momente geniessen, wenn das Schicksal mit einem gütig gestimmt ist. Jedoch solle man sich von diesem Glück nicht abhängig machen und solle stets darauf gefasst sein, dass aller Reichtum und Ehrbietungen schnell wieder verflogen sein können.

Diese denkweise gefällt mir persönlich enorm und bestärkt mich in der Entwicklung, die ich seit einiger Zeit durchlebe. Sicherlich ist Senecas’ Kritik der Wollust  nicht neu. Wir alle wissen ja, dass Luxus an sich nicht wirklich etwas Erstrebenswertes ist. Dennoch lohnt es sich, einfach einmal dran zu bleiben und die eigenen Konsumgewohnheiten zu hinterfragen. Seneca hilft einem dabei das Auge für das wirklich notwendige zu schärfen und zu erkennen, wenn man vom Weg abkommt und seine Freiheit selbst zu untergraben beginnt.

11. Januar 2012

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Stylische Arbeitskleidung online einkaufen

Viele von uns möchten nicht nur in der Freizeit gut gekleidet sein, sondern auch während der Arbeit. Dies gilt gleichermassen für Dachdecker, Maler oder Zimmermänner. Die stylische Arbeitskleidung von Engelbert Strauss erlaubt genau dies. Die qualitativ hochwertig verarbeiteten Jacken, Latzhosen und Shirts sehen dermassen ansehnlich aus, dass sie locker auch als Outdoor-Bekleidung durchgehen können. Das Tolle daran ist, dass die Berufsbekleidung von Engelbert Strauss unter strengen Arbeitsbedingungen erprobt worden ist – sie ist also nicht nur chic, sondern auch noch funktional! Im Vergleich zu andern bekannten Outdoor-Ausstattern besticht Engelbert Strauss durch sein starkes Preis-Leistungsverhältnis.

Richtige Wahl der Berufsbekleidung

Arbeitsjacke ist nicht gleich Arbeitsjacke – wer auf dem Bau tätig ist, benötigt hinsichtlich seiner Kleidung eine andere Qualität und andere Funktionen als jemand, der im Wald oder in der Gastronomie arbeitet. Der Online-Shop von Engelbert Strauss verfügt über ein breit gefächertes Sortiment. Dort finden Interessierte eine große Auswahl an Schutzbekleidung. Auch passende Funktions-Unterwäsche und weiteres Zubehör für den Job können direkt bestellt werden. Ausserdem ist spezielle Kleidung und Equipment zur Einhaltung von Hygienevorschriften erhältlich.

Vorteilhafte Konditionen

Wer beim in St. Gallen angesiedelten Familienunten einkauft, geniesst vorteilhafte Konditionen. So ist Kauf auf Rechnung möglich: Die Lieferung muss erst 30 Tage nach Warenerhalt bezahlt werden und dies natürlich nur dann, wenn das Bestellte gefällt. Zudem ist die Lieferung ab einem Warenwert von 250 Franken Versandkostenfrei.

4. Januar 2012

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Neue Bücher!!

Zu Weihnachten habe ich mich selbst mit einigen neuen Büchern beschenkt, denn schon bald habe ich wieder viel Zeit zum Lesen :) Ich selbst freue mich immer, wenn ich Titel von Büchern finde, die ich bisher noch nicht gekannt habe. Deshalb poste ich hier einfach mal kurz rein, was bei mir so neu im Büchergestell rumsteht; vielleicht ist ja für den einen oder andern von euch was mit dabei. Continue reading →

31. Dezember 2011

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Happy New Year!

Hallo liebe Leser! Ich möchte mich an dieser Stelle bei bedanken, dass ihr hier mitliest und immer wieder liebe Kommentare hinterlässt – mich freut das immer wieder aufs Neue und bin euch super dankbar dafür :) Geht heute Abend mit euren Liebsten raus, verbringt einen tollen Abend und achtet darauf, dass ihr auf den Rolltreppen der Hauptbahnhöfe eurer Städte endet, wie diese beiden Pärchen hier in der Grand Central Station im Jahre 1969 ;)

Ich wünsche euch für’s neue Jahr alles Gute; viel Liebe, Gesundheit und dass eure Wünsche in Erfüllung gehen mögen! =)