Monsieur Croche

18. Februar 2011

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Istanbul und die Melancholie

Die Melancholie. Ausdruck von Schwermut und süsser Traurigkeit, die einzelne Menschen in gewissen Lebenssituationen und Umgebungen befällt. Für den Zustand einer kollektiven Melancholie, einer Melancholie, von der ein ganzes Volk befallen ist, existiert in der deutschen Sprache kein Ausdruck. In der türkischen Sprache hingegen existiert mit Hüzün ein solcher. Der Schriftsteller Orhan Pamuk erzählt in seinem Buch Istanbul: Erinnerungen an eine Stadt ausgiebig über Hüzün. In Istanbul treffe man auf «das von Millionen Menschen zugleich empfundene schwarze Gefühl, der Hüzün einer ganzen Stadt». Hüzün entstehe dort, wo Schmerz über einen grossen Verlust bestehe. Istanbul scheint prädestiniert für dieses Gefühl zu sein – war es doch einst Zentrum eines Riesenreiches, das in den letzten hundert Jahren weitreichende Gebiete und Macht verloren hatte. Pamuk beschreibt, wie Hüzün in Istanbul allgegenwärtig ist – im Lebensgefühl der Menschen, in den verstaubten Strassen, aber auch in den zusehends zerfallenden Stadtpalästen der einstigen Sultans und einflussreicher Adelsgeschlechter.

Da ich Pamuks’ Schreibstil und wie er Istanbul skizziert sehr mag, möchte ich hier die Gelegenheit nutzen, um einige Zeilen aus seinem Werk «Istanbul: Erinnerungen an eine Stadt» abzudrucken:

Wir lassen also die Momente und Orte Revue passieren, an denen dieses Gefühl sich am deutlichsten manifestiert. Das sind dann früh hereinbrechende Abende, Familienväter, die in einem Vorort mit einer Tüte in der Hand unter einer Strassenlaterne ihrem Heim entgegenstreben, alte Buchhändler, die während einer der zahlreichen Wirtschaftskrisen in ihrem Lädlein frieren und den lieben langen Tag vergeblich auf Kunden warten, Friseure, die darüber jammern, dass in solchen Krisen die Kunden sich immer seltener blicken lassen, an verwaisten Anlegestellen vertäute alte Bosporus-Dampfer, Schiffer, die beim Putzen auf einen kleinen Schwarzweissfernseher schielen und sich wohl bald auf dem Schiff zu einem Nickerchen zurückziehen werden.

Enge Pflasterstrassen, Kinder, die zwischen Autos Fussball spielen, Frauen mit Kopftuch, die mit einer Plastiktüte in der Hand an abgelegenen Haltestellen auf einen ewig nicht kommenden Bus warten, ohne miteinander ein Wort zu wechseln, leere Bootshäuser alter Bosporus-Villen, bis auf den letzten Platz mit Arbeitslosen gefüllte Teehäuser, Zuhälter, die an Sommerabenden geduldig über den grössten Platz der Stadt schlendern, bis ihnen ein betrunkener Tourist in die Falle geht, Menschenmengen, die an Winderabenden zu den Dampfschiffen eilen, Frauen, die abends immer wieder durch den Vorhang auf die Strasse spähen, weil ihre Ehemänner so lange ausbleiben, bemützte alte Männer, die in Moscheehöfen religiöse Schriften, Gebetsketten und Essenzen für die Mekkapilger verkaufen.

Zehntausende einander gleichende Mietshauseingänge, in Amtsgebäude umgewidmete Holzpalais, in denen es bei jedem Schritt erbärmlich knarrt, kaputte Wippen in verödeten Parks, durch den Nebel tönende Dampfschiffsirenen, zerfallende byzantinische Stadtmauern, die sich abends leerenden Marktplätze, in Trümmern liegende Derwischklöster, unzählige unter einer Russ- und Staubschicht gesichtlos gewordene Häuserfassaden, Möwen, die im Regen auf muschel- und mossüberzogenen verrosteten Pontons verharren, riesige hundertjährige Holzpaläste, bei denen am kältesten Tag des Jahres aus einem einzigen Kamin eine kaum wahrnehmbare Rauchsäule aufsteigt, Männer, die von der Galata-Brücke aus angeln, kalte Bibliotheksräume, Strassenfotografen, muffige Pornokinos, die früher einmal ehrenswerte Lichtspielhäuser mit vergoldeter Decke waren und heute nur noch von schamhaft hereinschleichenden Männern besucht werden, Strassen, auf denen nach Sonnenuntergang keine einzige Frau mehr zu sehen ist, Trauben von Männern, die an lauwarm-windigen Tagen von den staatlich kontrollierten Bordellen warten, junge Frauen, die vor Läden mit Billigfleisch Schlange stehen, die fahlen Lichtlein der Leuchtspruchbänder, die an religiösen Feiertagen aufgehängt werden.

Eingerissene, vollgeschmierte Plakate, amerikanische Strassenkreuzer aus den fünfziger Jahren, die sich als Sammeltaxis durch schmutzige, steile Strassen quälen und im Westen höchstens noch im Museum zu sehen wären, vollgestopfte Stadtbusse, Moscheen, denen fortwährend die Bleiabdeckungen und die Regenrinnen weggestohlen werden, Friedhöfe, die mit ihren Zypressen wie in einer anderen Welt leben, Lichter, die abends matt von den zwischen Kadiköy und Karaköy verkehrenden Dampfern herüberscheinen, Kinder, die auf der Strasse Papiertaschentücher feilhalten, Uhrtürme, auf die niemand schaut, Schüler, die im Unterricht von osmanischen Siegen hören und zu Hause geprügelt werdne, leere Strassen, wenn Volkszählungen und Terroristensuche als Vorwand für Ausgangssperren dienen und die Leute daheim bange auf die «Amtspersonen» warten, Leserbriefe, die in einer Ecke der Zeitung völlig unbeachtet bleiben, auch wenn darin geklagt wird, die Kuppel der dreihundertsiebzig Jahre alten Moschee des Viertels sei einsturzgefährdet und dagegen müsse doch etwas unternommen werden.

Fussgängerunter- und -überführungen an den verkehrsreichsten Stellen der Stadt, bei denen jede einzelne Stufe auf irgendeine andere Weise beschädigt ist, der Mann, der seit geschlagenen vierzig Jahren an ein und derselben Stelle Ansichtskarten von Istanbul verkauft, Bettler, die an unmöglichsten Orten plötzlich vor einem stehen, und andere Bettler, die jahraus, jahrein am gleichen Ort den gleichen Spruch hersagen, beissender Uringestank, der einem auf Dampfern, in Passagen und Durchgängen plötzlich in die Nase steigt, junge Mädchen, die in Hürriyet die Kolumne der Briefkastentante lesen, Sonnenuntergänge, die auf die Fenster von Üsküdar ein rötliches Orange zaubern, die frühesten Morgenstunden, in denen ausser den aufs Meer hinausziehenden Fischern noch kein Mensch auf den Beinen ist, zwei Ziegen und drei gelangweilte Katzen, die im Pseudo-Tiergarten des Gülhane-Parks ihr Leben fristen.

Drittklassige Sänger, die in Vergnügungslokalen amerikanischen Vorbildern und türkischen Popstars nacheifern, und erstklassige Sänger, Schüler, die sich sechs Jahre lang in nicht enden wollenden Englischstunden zu Tode langweilen und am Ende kaum mehr herausbringen als «yes» und «no», am Galata-Kai wartende Einwanderer, an Winterabenden nach Marktende herumliegende Obst- und Gemüsereste, Papierfetzen, Plastiktüten, Säcke, Kisten und Schachteln, hübsche Frauen mit Kopftuch, die auf dem Markt verschämt zu feilschen versuchen, junge Mütter, die mit drei kleinen Kindern auf der Strasse nur mühsam vorankommen, der Anblick, den das Goldene Horn bietet, wenn man von der Galata-Brücke aus in Richtung Eyüp blickt, Simit-Verkäufer, die versonnen in die Gegen blicken, während sie am Bosporus-Ufer auf Kunden warten, Dampfsirenen, die alle zugleich ertöntn, wenn am Todestag Atatürks die ganze Stadt in einer Schweigeminute verharrt,

jahrhundertealte Stadtteilbrunnen, die ohne ihre längst entwendeten Wasserhähne nur noch Marmorhaufen sind, Häuser in Nebenstrassen, wo in meiner Kindheit noch Familien der Mittelschicht wohnten und Ärzte, Rechtsanwälte und Lehrer abends mit ihren Frauen und Kindern Radio hörten, während heute die ehemaligen Wohnungen mit Näh- und Knopflochmaschinen vollgestellt sind, an denen junge Mädchen für den niedrigsten Lohn der ganzen Stadt bis in den Morgen hinein arbeiten, damit irgendein Auftrag fertig wird, der huntergekommene Zustand, in dem sich alles und jedes befindet, sie Störche, die sich im Spätsommer vom Balkan aus Ost- und Nordeuropa in Richtung Süden aufmachen und beim Überfliegen des Bosporus und der Prinzeninseln von ganz Istanbul beobachtet werden, und schliesslich die Männerscharen, die nach Fussball-Länderspielen (die in meiner Kindheit stets mit schweren Niederlagen endeten) rauchend nach Hause ziehen.

Wenn man dieses Gefühl, das von all diesen Ecken und Winkeln und Menschen ausgeht und sich über die Stadt verströmt, erst einmal tief in sich aufgesogen hat und es wirken lässt, dann wird man irgendwann, wohin man auch blickt, in der Lage sein, es förmlich zu sehen, so wie man an kalten Wintermorgen, wenn plötzlich die Sonne durchbricht, über den Wassern des Bosporus zitternd einen hauchdünnen Dunst aufsteigen sieht.

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14. Februar 2011

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Swisscom fördert Innovation mit dem App des Jahres Award

[Trigami-Review]

Wer mich ein wenig kennt, der weiss, dass ich ein zufriedener Besitzer eines Android-Handys bin. Als solcher sauge ich mir immer mal wieder neue Apps aus dem umfangreichen Android-Market herunter und probiere diese aus. Im Android Market gibt es ja bereits mehr als 200’000 Apps; also fast schon so viel wie in Apples App Store. Natürlich ist unter dieser schieren Menge von Apps auch viel Müll mit dabei und die wirklich gut gemachte Apps lassen sich wohl an vier oder fünf Händen abzählen.

Swisscom startete nun jüngst einen ziemlich interessanten Wettbewerb – der Swisscom App of the Year Award 2011. Darin wird die beste App des Jahres 2011 gekürt. Entwickler haben die Möglichkeit ihre iPhone, Android oder Windows Phone 7 Applikation bis Ende August einzureichen. Am 3. Oktober werden daraufhin von der Jury die Gewinnerapplikation prämiert, welche dann im Swisscom Shopmagazin den Lesern vorgestellt werden. Die Jury achtet sich bei der Wahl der Gewinner-App speziell auf Innovationskraft und den Nutzen für den Kunden.

Neben der internen Fachjury von Swisscom gibt aber auch die Community auf Swisscom Labs eine Stimme ab. Auf dem Portal der Swisscom Labs werden die neusten Innovationen von Swisscom sowie News aus dem Technik- und Telekommunikationsbereich zusammenfasst. Die Swisscom Labs bieten Kunden die Möglichkeit, Produkte, Dienstleistungen und Anwendungen von Swisscom in einer Beta-Version zu testen und sich aktiv an der Produktgestaltung zu beteiligen.

Die Idee eines Preises für hervorragende Apps gefällt recht gut, denn Profiteure davon sind nicht zu Letzt wir Anwender. Zum Einen lernen wir durch den Wettbewerb nützliche und gute Apps kennen und zum Anderen stellen solche Preise (wenn jährlich wiederholt) einen Anreiz für  Entwickler dar, um noch bessere Apps zu entwickeln. Ich frage mich jedoch bloss ein wenig ob der Wettbewerbs-Preis (ein iPad oder ein Samsung Tablet) für Anreiz genug für die Entwickler ist.

Die Xtra-Zone App

Auf Swisscom Labs finden sich verschiedene Apps, die es Wert sind, einmal ausprobiert zu werden. Ich dabei auf die Xtra-Zone App gestossen. Mit dieser ist es möglich 500 Gratis-SMS pro Monat bequem vom eigenen Smartphone aus zu verschicken (ansonsten müsste man es über’s Internet machen). Diese App ist wirklich eine tolle Sache, denn sie hilft mir einiges Geld zu sparen!

Der Community-Tree

Ein weiteres, neues Feature der Swisscom Labs ist der Community-Tree. Er ermöglicht einerseits eine neue Art der Navigation auf der Seite und zeigt gleichzeitig welches die aktivsten Nutzer sind, wer welche Seite besucht und welches die best bewertesten Artikel sind. Der Community-Tree ist ein witziges Gimmick, der dem einen oder anderen Spass bereiten könnte. Mich persönlich spricht er jetzt aber nicht so an, weil ich ihn nicht sonderlich nützlich finde.

Wie dem aber auch sei. Ich finde der Swisscom App Award eine gute Sache und die Swisscom Labs sind allemal einen Besuch wert!

Weitere Informationen zum Produkt

11. Februar 2011

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Das würdevolle Leben

Die Zeit schreitet unaufhaltsam voran und gleichsam mit ihr rückt eine einzige bange Frage näher: Womit zum Teufel soll ich künftig meinen Lebensunterhalt verdienen?

Es ist ja nicht so, dass es da nichts gäbe. Vermutlich würden mich gar einige Unternehmen mit offenen Armen empfangen. Banken, Versicherungen, Personalvermittler – was auch immer. Man braucht denen am Vorstellungsgespräch bloss zu erzählen, was die gerne hören und schon ist man mit von der Partie.

Ich weiss; das ist ein verdammtes Privileg. Aber trotzdem. Will ich das überhaupt? Ich meine – will ich irgendwo als gesichtsloser Depp vor mich hinsiechen und einer Tätigkeit nachgehen, deren Sinn und Zweck mir schleierhaft bleibt?

Mir graut davor. Besonders dann, wenn ich dieses Thema im Lichte einiger meiner Erfahrungen mit der Berufswelt betrachte. Nein, ich hab’ wirklich keine Lust mehr auf sowas. Keine Lust mehr auf solchen Hierarchie-Scheiss und überhaupt keinen Bock mehr auf Türklinkenputzerei.

Was ich möchte, das ist mein Leben in Würde zu führen. Ein würdevolles Leben – das heisst für mich, dem was ich schaffe einen Sinn geben zu können, selbst für mein Glück verantwortlich zu sein und mich nicht irgendwo unterordnen zu müssen. Es kommt mir manchmal so vor, als würde man als Angestellter die eigene Würde just beim Betreten des Unternehmens abstreifen und sie zusammen mit der Windjacke an der Garderobe deponieren.

Manche mögen sagen, dass sei einfach so und gehöre zum «Erwachsenwerden» dazu. Trotzdem möchte ich mich damit nicht abfinden. Häufig ertappe ich mich dabei, wie ich über ein Leben in Würde nachdenke. Wie ich Pläne schmiede. Ein Leben in Würde scheint mir als Journalist, als Schriftsteller oder als Gelehrter möglich zu sein. Oder genereller gesagt; als selbstständig Erwerbender.

Ob ich einen dieser Pläne werde verwirklichen können, wird die Zeit zeigen. Sicherlich sind sie mit ungemein grösseren Risiken und Unsicherheiten behaftet als sonst eine dieser Anstellungen in moderner Knechtschaft. Aber mir ist die gefährliche Freiheit letztendlich lieber als eine ruhige Knechtschaft.

8. Februar 2011

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JA zur Waffeninitiative

Keiner weiss so recht, wie viele Menschen mit einer psychischen Störung unter uns leben. Menschen mit einem ausgeprägten Hang zur Depression, Menschen mit cholerischem Temprament und Menschen mit sonstigen emotionalen Instabilitäten. Die Dunkelziffer ist mit Sicherheit hoch. Dass solche Menschen irgendwo bei sich zu Hause eine Hochleistungs-Tötungsmaschine lagern, beunruhigt mich. Solche Menschen sind tickende Zeitbomben. Die Waffen-Initiative will hier Abhilfe schaffen und das Lagern der Waffe zu Hause verbieten.

Die Initiativgegner schwurbeln derweil etwas von “Angriff auf verantwortungsvolle Bürgerinnen und Bürger”. Ja natürlich, vermutlich würde es 99 Prozent der Armeewaffenbesitzer nie in den Sinn kommen, selbige gegen andere Menschen oder sich selbst zu richten. Aber das tut herzlich wenig zur Sache wenn nur einer dieser Armeewaffenbesitzer ausrastet und grundlos eine 16-Jährige erschiesst oder wenn in meinem ehemaligen Nachbarsdorf ein 20-Jähriger durchdreht und wie wild um sich ballert.

Wie man weiss entstehen solche beschissenen Dinge häufig aus Situationen, in denen es dem spätrigen Täter gerade ziemlich beschissen geht und in denen er im Moment keinen Ausweg mehr sieht. Vielleicht wurde er von seiner Frau verlassen, hat nach Jahren treuen Dienstes von der Firma die Kündigung erhalten oder er leidet an einer generellen Sinneskrise und Perspektivlosigkeit. Und dann? Der Griff in den Schrank zur Waffe ist in solchen Momenten verlockend. In der Zeitung liest man dann später “die Tat geschah im Affekt”.

Deshalb erscheint es mir sinnvoll, einem Menschen eine solche Tat möglichst schwer zu machen. Denn es ist einfacher sich mit der Waffe selbst zu erschiessen, als nach draussen zu gehen, eine Brücke zu suchen und zu springen. Es ist auch einfacher aus Frust auf wildfremde Menschen zu schiessen, als jene mit einem Messer zu attackieren.

Wenn damit Menschenleben gerettet werden können, so ist es mir den Preis einer “Entmündigung” wert. So ist es mir auch den Weg hin zum Zeughaus wert. Und so ist es mir erst recht den Abschied von so genannten “Schweizer Werten” wert, welche letztendlich sowieso diametral zu meinem Verständnis einer modernen Schweiz stehen.

Aus genau diesem Gründen lege ich deshalb ein JA am 13. Februar in die Urne ein.

Stimmen aus der Bloglandschaft

7. Februar 2011

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Untertagen – Dreh den Swag auf

Vor einiger Zeit berichtete ich über Money Boy, den Rap-Newcomer des Jahres. Um ehrlich zu sein punktete er mehr im Bereich der Unterhaltsamkeit als mit musikalischem oder gesanglichem Talent. Trotzdem startete Money Boy in der Zwischenzeit voll durch. Nun haben sich die Szenis der Aschaffenburger Band Untertagen dem Lied angenommen und dazu eine Cover-Version eingespielt. Ist echt geil gelungen, wie ich finde. Auch sonst finde ich den Sound der Band ziemlich interessant. Ist ein Besuch der Myspace-Seite auf jeden Fall wert!

via claudioschwarz.com

3. Februar 2011

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Interview mit Monsieur Croche

Vor einigen Tagen hat mich der junge Filmemacher Micha Hilliard zum Thema Blogging portraitiert. Micha, der hier in der Schweiz aufgewachsen ist, studiert gegenwärtig am Oberlin College in den USA Literatur- und Filmwissenschaften. Sein Portrait von mir entstand im Rahmen einer Abschlussarbeit und ist ihm, wie ich finde, sehr gut gelungen. Ich hatte jedenfalls grosse Freude daran und es war spannend einen Einblick in die Schaffensweise eines Filmemachers zu bekommen! Schaut doch bei Gelegenheit kurz auf Michas’ Filmportfolio vorbei, besucht seine Webseite oder lest Michas’ Blog.