Monsieur Croche

31. Januar 2012

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War gestern bis 23 Uhr im neuen Starbucks beim Bahnhofsplatz und las “Das neue Leben“. Gefällt mir echt gut, wie die dort den Schuppen eingerichtet haben. Werde wohl ab jetzt des öfteren dort sein und wieder so lange lesen, bis sie schliessen ^^

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Das Zeitalter der Mässigung

Nur ein paar wenige Stichworte, da es ein unausgegorener Gedanke ist. Verlangsamung des Wirtschaftswachstums, (hoffentlich kein Krieg), gerechtere Wohlstandsverteilung, weniger Neid, Genügsamkeit, weniger arbeiten, dafür erfüllender. Quartierläden, kleine Handwerksbetriebe, Familie und Freunde, sich gegenseitig aushelfen und näherrücken. Think globally, act locally. Wohlstand ohne Wachstum.

30. Januar 2012

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Dich zu umarmen,
heisst zu existieren

25. Januar 2012

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Descartes «Meditationen über die Erste Philosophie»

Ich bin gerade mit einer Philosophiearbeit fürs Studium beschäftigt und muss dazu erst einmal eine Zusammenfassung über Descartes Meditationes de Prima Philosophia erstellen. Tja, da ich das so oder so schreiben muss und offen zugängliches Wissen eine gute Sache finde, poste ich das mal hier rein. Wer nichts mit der Philosophie am Hut hat, kann es ganz einfach überlesen ;) Continue reading →

24. Januar 2012

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Zürcher Altstadt im Sommer

22. Januar 2012

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Zeitreise

D. setzte sich an diesem verregneten und kalten Winterabend in irgendeinen Bus der Zürcher Verkehrsbetriebe und fuhr ziellos durch die Stadt. Er machte es sich in der hintersten Sitzreihe bequem; normalerweise waren diese von Pennern, Alkis und pöbelnden Pubertierenden belegt, doch an diesem Donnerstagabend waren sie verwaist. D. liess sich in den Sitz unmittelbar neben dem Fenster fallen und drückte sich an selbiges. Derweil prasselte heftiger, von einer Windböe getriebener Regen an die Scheiben des Busses, sodass sich die Konturen der nassen Stadt da draussen nur noch schwer erkennen liessen. Stattdessen verschwamm sie zu einem expressionistischen Kunstwerk, wobei die die Strassen säumenden Signallampen und Leuchtreklamen das Gemälde in verschieden kontrastierende Stimmungen tünchte.

D. mochte dieses Wetter und er mochte die Reklamleuchten. Nein, er war kein Schönwettertyp; zu schwerfällig war sein Gemüt an vielen Tagen und in Regentagen fand er seine Entsprechung. Und die Leuchtreklamen mochte er, weil sie ihn an die Dreissigerjahre des vergangenen Jahrhunderts erinnerten. Er redete sich jeweils ein, dass er besser in diese rauhe Zeit gepasst hätte, als in die Heutige mit all ihrer gespielten Fröhlichkeit. Tja natürlich wusste er, dass er diese Zeit idealisieren würde, doch dies verdrängte er galant. Stattdessen stöpselte er sich die Hörer seines iPods in die Ohren und schmiss Helen Humes ein. Genüsslich schloss er die Augen und träumte sich fort, in eine andere Zeit.