Hochkonjunktur des schlechten Geschmacks
Es ist schon eine Weile her, aber ich mag mich noch ziemlich genau erinnern, als ich vor einiger Zeit im #Tagi-Magi über diese neuartige Form von Partys las, an denen sich die Leute extra beschissen kleiden. In der Zwischenzeit sind diese Partys auch zu uns herüber geschwappt und haben sich fest ins hiesige Ausgangsprogramm integriert.
Ungefähr alle drei Monate oder so findet bei uns im Rampe Club die inzwischen schon mehr oder weniger legendäre bad taste party statt. Morgen ist es wieder so weit. Und auch ich werde wieder mit dabei sein und für schlechte Stimmung sorgen. Zu meinem Outfit gehören dann u.a. diese ausgelatschten Adidas-Turnschuhe, welche früher mal weiss waren und seit heute in einem grässlichen Gold-Look erstrahlen. Die restliche Garderobe werde ich mir, wenn alles klappt, morgen noch in der Brocki zusammenstellen.
Obschon Bad-Taste-Partys nun bei uns gross in Mode sind, störe ich mich für einmal nicht an dieser Mode. Denn ich finde es toll, wenn das Partyvolk sich selbst überhaupt nicht ernst nimmt und “coolness” kein Thema ist. Das macht sich auch an der Stimmung bemerkbar. Die Leute sind aufgeschlossen, lustig und fröhlich. Eine willkommene Abwechslung zur Zürcher Clubstimmung, wo gerne mal Aggressivität oder überheblicher Szenedünkel vorherrschen.
In dem Sinne zum Abschluss noch ein wenig schlechte Musik
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One Response to Hochkonjunktur des schlechten Geschmacks
Schauriges Video. Hoffentlich sieht das nie ein Personalchef, der sich mit dem Bewerbungsdossier einer der dreien auseinandersetzen muss…
Übrigens, zu den Bad Taste-Parties (der Hippies?) hier noch einen Beitrag über die heuigen «Hippies»:
http://nichtsistklar.wordpress.com/2010/02/17/wil-au-ich-nur-en-hippie-bin/