Das Blogkartell und die kleinen Fische
Langsam aber sicher nisten sich Blogs im Allgemeinwissen des Otto-Normalverbrauchers ein. Als Blogger darf man hierfür den Medien danken, da sie in regelmässigen Abständen über die hiesige Blogosphäre berichten. So veröffentlichte die “Neue Luzerner Zeitung” erst letzten Montag einen Artikel über Schweizer Blogger. Leider erfährt man darin wenig Neues; die üblichen Schweizer Bloggerschwergewichte kommen zu Wort und lassen den Leser wissen, dass «Die Szene von einem Zirkel ausdauernder und guter Blogger geprägt wird.»
Bei der medialen Berichterstattung über Blogs ist es häufig so, dass das Recherchenetz der Journalisten viel zu grobmaschig gespannt ist. Der Journalist stösst im Verlauf seiner Recherchearbeiten auf die hiesigen Blog-Oligarchen und spricht mit ihnen ein wenig übers Bloggen. Jener Journalist hat danach genügend Stoff für eine Standardgeschichte, setzt sich zufrieden an seinen Laptop und beginnt munter zu tippen. Am Ende erfährt die Öffentlichkeit Dinge wie «Blogger schreiben über Neues im Internet oder wollen einfach unterhalten.» – was natürlich eine unheimlich vereinfachte Sicht der Dinge ist. Und wer nicht im illustren Kreis des «Blogkartells» vertreten ist, fällt mit seinem Blog durch das grobmaschige Recherchenetz der Journalisten hindurch. So auch dieses Blog.
Um ehrlich zu sein, spielt natürlich auch ein gewisser Neid natürlich eine Rolle in der Entstehungsgeschichte dieses Posts; denn wer bekäme schon nicht gerne ein wenig Aufmerksamkeit für das, was er schafft? Ganz abgesehen von dem, muss man aber auch sehen, dass der (durchaus interessierten) Öffentlichkeit durch die seichte Berichterstattung der Medien ein ganzer Mikrokosmos in sich verschlossen bleibt – was mir sehr schade erscheint. Denn da draussen gibt es so viele kleinere Blogs, die sich letztlich nichts Anderes als das pure Leben an sich zu ihrem Thema genommen haben. Und all jene Geschichten, die das Leben schreibt, sind so viel vielseitiger als «Neues im Internet».
Aber selbst ich verstehe, dass Journalisten einer in Sachen Blogs noch immer weitgehend ahnungslosen Öffentlichkeit erst einmal erklären müssen, was denn Blogs überhaupt sind und was diese merkwürdigen Blogger so treiben. Nun, ich warte sehnlichst auf den Moment, in dem es einst ein Journalist wagt, tiefer zu tauchen und sich mit all jenen Blogs vertraut zu machen, die nicht zuoberst in einer Google-Suchabfrage auftauchen.
Da sich beklagen einfach und häufig bloss auch nur billig ist, versuche ich einen kleinen Anstoss zu leisten und liste einige Blogs auf, die das Leben thematisieren und die ich sehr gerne mag:
- Alles was bleibt Eine junge Bloggerin, die schreibend versucht die Trennung von ihrem Freund zu überwinden
- Zwillingsherz Blog einer Luzerner Studentin. Fernweh, Sehnsucht, Romantik und Melancholie
- Thinkabout Wohl der Klassiker unter den tiefgründigen Blogs
- Pusteblumensymphonie Eine junge Zürcherin, die über ihre Affäre schreibt und versucht, mit ihrem Liebesleben klarzukommen
- El mundo de canela Die Welt aus dem Blickwinkel einer jungen Mutter. Leidenschaftlich, melancholisch
- golden slumbers Blog einer angehenden Werbetexterin. Spannende Einblicke ins’ Leben einer jungen Frau
- La vie de Jérôme Ein Zürcher Gymnasiast auf der Suche nach sich selbst
- Caramell.ch Eine Mittzwanzigerin und ihr Leben
Die Blogosphäre ist mehr als Technik, Gadgets und Mode. Sie ist so lebendig, wie das Leben selbst und wir haben die Möglichkeit darin einzutauchen, wenn wir uns bloss darauf einlassen.
Sonstige Blogs zum Thema
- leumund.ch «Das Blogkartell»
- Chic und Schlau «Die besten Schweizer Blogs in der Luzerner Zeitung»
- Apfelblog.ch «Die besten Schweizer Blogs»
31 Responses to Das Blogkartell und die kleinen Fische
Komisch, genau das habe ich auch gedacht, als ich den Beitrag vom Leumund in meinem Feedreader vorfand. Pixelfreund und der Leumund gehören für mich zweifelsohne zur Elite. Bei der Swiss Miss müssen wir schonmal gar nicht diskutieren.
Aber diese Journifuzis würden ja nie auf die Idee kommen, dass es eventuell auch die Kleinen gibt. Die haben dann vielleicht nicht so viele Leser oder denselben Bekanntheitsgrad. Sie schreiben aber oftmals qualitativ auf demselben Niveau wie die Elite. Aber eben, recherchieren darf man heute wohl getrost mit googlen gleichsetzen.
So hat es auch Dan Brown in seinem Buch “Das verlorene Symbol” (ja du magst diesen Mainstreamscheiss wohl nicht) sehr schön geschrieben:
Sollten sich vor allem unsere Journalisten wieder einmal zu herzen nehmen.
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Ich bin mit meinem Mikroblog nicht einmal ein kleiner Fisch – höchstens Plankton und es stört mich eigentlich nicht sehr, dass ich in der “Bloggerszene” völlig inexistent bin. Ich stört etwas anderes viel mehr: Im obigen Artikel wird ein weiteres Mal die mangelnde Sachkompetenz der heutigen Journalistenzunft sichtbar. Die Presse sieht sich ja immer noch als 4. Gewalt im Staat – aber die “Gewalt” wird heute leider fast nur noch über personenbezogene Kampagnen ausgeübt, leider viel selten mit sachbezogenen und fundierten Informationen. Die Studie von Kurt Imhof, die vor paar Tagen publiziert wurde, zeigt in die selbe Richtung – wobei ich mir dort mit den Schlussfolgerung nicht so eindeutig klar bin.
Ein klein bisschen muss ich die Journis halt doch verteidigen. Das Problem liegt eigentlich an zwei Dingen:
1. Die zur Verfügung stehende Zeit für Recherchen
2. Der zur Verfügung stehende Platz für den Artikel
Die meisten Journalisten haben von Blogs keine Ahnung und wenden sich dann fast zwangsläufig an diejenigen Blogger, die zuerst auf ihrem Radar auftauchen. Man unterhält sich, der Journalist macht Notizen, fragt hier und dort nach und fragt manchmal sogar nach den versteckten Perlen im Bloguniversum.
Meist hat er danach aber bereits soviel Infos, dass er selbst diese nicht auf dem zur Verfügung stehenden Platz unterbringen kann. Kommt dazu, dass er morgen ja bereits wieder über ein gaaaanz anderes Thema schreiben muss/kann/darf. Und so verläuft dann die weitere Recherche meist im Sande. Denn eigentlich hat man ja genug Stoff für die Story.
Das mag gerade für die nicht so bekannten Blogs schmerzlich sein und ich kann das auch nachvollziehen. Aber es ist natürlich naheliegend, dem Leser, der ja erst zum ersten oder zweiten Mal etwas von Blogs liest, erst mal die bekannten (und auch das ist ja Ansichtssache) Blogs vor die Augen zu werfen.
Das verhält sich andernorts ja nicht anders: Meist lesen wir über Unternehmen, die einigermassen bekannt sind. Ein kleines Unternehmen, vielleicht ein Startup, hat es ungemein schwerer, sich im (Online-) Blätterwald Gehör zu verschaffen…
@bloggingtom
Gut gebrüllt, Löwe! Bringt wohl so ziemlich auf den Punkt, wie die Sache halt aussieht.
Lustigerweise möchten sich die meisten Blogger von den traditionellen Medien deutlich unterscheiden und absondern – sind dann aber doch neidisch auf andere, die genau dort erscheinen. Das Blog-Paradoxon
… und die Frage die mich seit Sonntag plagt. Was ist ein “bester Blog”? Alleine die Korrelation zur Popularität der gelisteten (besten) Blogs zeugt von seichter Recherche des werten Schreiberlings.
So oder so mein Lieber. Du gehörst auch gelistet – zumindest von meiner Seite!
Rock on!
Yves
Wenn du mit deinem Blog Beachtung willst, musst du erst mal über Dinge schreiben, die mehr als nur einige wenige interessieren. Und dann muss sich dieses Zielpublikum auch noch vorzugsweise im Internet aufhalten. Damit sind wir bei den Themen ‘Social Media’, Gadgets und ähnlichem. Wenn du darüber schreibst, hast du gleich mal ein Vielfaches an Besuchern.
Dann gehst du regelmässig mit Leumund, Bloggingtom oder Pixelfreund zum Grillen und schon werden dich diese beim nächsten Interview auch mal erwähnen. Beim übernächsten kommt dann der Journalist zu dir. Und dann kannst du ihm deine Perlen aus der Bloggerwelt zeigen.
Vermutlich hast du dich bis dann aber schon so sehr an die hohen Besuchszahlen und daran, dass sich die Welt irgendwie um dich zu drehen scheint, gewöhnt und hast gar keine Zeit mehr, Bloggerperlen zu lesen.
Mit anderen Worten: Gönn’ denen doch den kleinen Ruhm. Die arbeiten auch hart dafür und investieren wohl einige Stunden mehr als du und ich.
Wobei beim Bloggingtom bin ich mir da nicht mehr so sicher. Der ist glaub’s schon ein Level weiter und darf sich jetzt ausruhen auf seinen Lorbeeren.
Bier?
Danke für eure zahlreichen Antworten, da ich gerade im zug sitze kann ich nur kurz antworten. Mir scheint es wichtig kurz zu erwähnen, dass ich keinen der portraitierten Blogger angreifen oder dessen Leistung schmälern wollte. Denn diese Damen und Herren haben ja nicht umsonst Bekanntheit erlangt. Ich werde mich später ausführlich erklären
So, wie versprochen möchte ich mich kurz noch etwas Besser erklären, da mein Post, wie mir scheint, leicht falsch verstanden werden kann. Natürlich würde es mich freuen, wenn irgendeine Zeitung auch einmal etwas über meinen Blog schreiben würde, was aber nicht heisst, dass ich es den Bloggrössen unter uns nicht gönne (@Paddy). Denn ich bin mir sehr wohl bewusst, dass sie einiges mehr an Zeit in ihre Blogs investieren, als ich es tue.
Was die Problematik mit den Medien angeht, schliesse ich mich der Argumentation von Blogging Tom an. Ich sehe das vollkommen gleich. Es ist eine Folge der Logik, dass Medien sehr häufig bloss die bekanntesten und einflussreichsten Blogger zu Wort kommen lassen. Meine Kritik bestand darin, dass die Öffentlichkeit sehr oft bloss einen Ausschnitt der Blogosphäre vorgestellt bekommt und sie sich folglich Blogger als Technikfreaks oder Modefreaks vorstellt. Dabei gibt es so enorm viele Blogs, deren Themen so farbenfroh und unterschiedlich wie die Farben des Regenbogens sind.
Daher meinte ich, dass es eine tolle Sache wäre, wenn einer einmal einen Magazinartikel verfassen würde (also reichlich Platz für Inhalt), der die Blogosphäre mitsamt ihrer Vielfalt abzubilden vermag (oder der einfach ein wenig weiter in die Tiefe vordringt, als bloss eine Aufstellung der bekanntesten Blogs zu liefern). Denn die Blogosphäre hört nicht mit blogug.ch auf, sondern fängt dort erst an…
@Bloggingtom: Oder liegts einfach auch ein bisschen daran, dass die Interviewten nicht auf den Punkt kommen?
merci fürs erwähnen und vorallem für den ausdruck “junge” mutter. in den 60ern geboren- folglich kein taufrischer spanischer sonnenaufgang mehr – und die augencreme schon in der nähe der wangenknochen eincremend, verschwinden bei solchen komplimenten die krähenfüsse entsetzt kreischend. it’s also called biolifting!
@canela: gerne
Wirklich schlecht recherchiert, ich blogge ja gar nicht mehr richtig
Trotzdem bleibe ich meinem Motto auch nach so vielen Jahren und Auszeichnungen treu: Das Blog bleibt werbefrei, nicht mal in eigener Sache. Und DAS unterscheidet mich wahrscheinlich wirklich von Gadgets- und Mode-Bloggern
Post scriptum: ürgs. Smilies.
Ein guter Artikel und sehr gute Kommentare, die eigentlich fast alles wichtige abdecken. Als Deutscher, der zig Jahre in Fribourg gelebt hat bin ich mal so frech und schreibe auch was dazu.
Was mir aufgefallen ist, dass oft kleine Blogger sehr gute Argumente habe, diese aber nicht breit streuen können, da die Besucherzahlen einfach nicht mit grossen Blogs zu vergleichen sind. Das kann manchmal doch recht ärgerlich sein, wenn man das bessere Argument zu einem Thema hat, es aber niemand hört/liest.
Da kommt man sich wie in der letzten Reihe im Saal vor und die “Grossen” unterhalten sich in der ersten und zweiten Reihe. Ab und zu schaut mal einer nach hinten. Aber ganz selten.
mfg Bätschman
Ich wage mal einen Ansatz auf Bätschmans Kommentar hin auszuformulieren:
Bei Blogs ist es wie mit neuen Produkten, wenn man sie nicht kennt, konsumiert man sie nicht. Was macht der innovative Blogger also, er geht hinaus in die Welt und tut seine Meinung kund – zu Blogbeiträgen anderer Blogger die eine ähnliche Art Blog führen. Schreibt man nämlich eloquente und nahezu Rechtschreibfehler-freie Kommentare, kommt vielleicht mal einer auf die Idee, dass der vielleicht auch gute Postings haben könnte und besucht das Blog. Klingt anstrengend und nach viel Arbeit über Monate hinweg? Willkommen in den ersten Reihen.
Ist lustig wie wir Blogger in die Gänge kommen, sobald es um Blogs geht. Ich hatte, glaube ich, bisher noch nie derart viele Kommentare auf meinem Blog
Das mit dem Kommentieren ist sicherlich ein Punkt. Wobei das dann gleichsam ins Networking übergehen würde. Sprich sich mit anderen Bloggern vernetzen und so. Das fällt mir bei den Grossen einfach auf; die kennen sich untereinander und unternehmen zusammen Dinge, wie “bräteln” gehen oder Laubbläserpolo spielen
Soso, tun die das? Also ich nicht. Pseudolustiges iPhone-Treffen, nenn ich das. Ups hab ja nun selber eins. Und um alles noch komplizierter zu machen: Kann man Twitterer von Bloggern immer noch trennen? Viele Schweizer Blogger hängen mehr auf Twitter rum als sonstwo. Da könnten wir bei den Deutschen noch was lernen!
So noch ein Kommentar. (Krieg ich nun mein Bier?)
@ChliiTierChnübler
Ich geniess’ meines (Bier) nächsten Dienstag mit Bloggingtom. Ich würd’ dir ja gerne eines spendieren. Aber ich fürchte, Wetzikon ZH ist… nicht ganz am Weg.
Ich glaube dieses Bier müsste dann wohl schon ich spendieren, denn ich bin ja zu Dank verpflichtet
Ach ich dachte, dass sie sowas in der Art tun, aber vielleicht habe ich mich wieder mal ein wenig weit auf die Äste hinausgewagt. Aber Pseudolustig klingt schon mal gut, wäre jedenfalls eine Beschreibung, die auch auf mich zutreffen würde haha. Ufff…keine Ahnung, das sind nicht so meine Themen
2 Bier für 2 Kommentare. Ich finde, es lohnt sich wirklich sich hier zu tummeln.
@ChliiTierChnübler
Pass auf, du erlebst hier gerade das Aktien-Phänomen. Buchgewinn bringt dir gar nix, solange du ihn nicht realisierst. Theoretisch haste zwei Bier, die aber praktisch schon wieder verloren sind. Oder so.
Sehr schön. In Chnüblisprache in etwas gleichbedeutend mit: Theoretisch wäre ich bereits verheiratet.
….. um nun auch noch meinen senf auf die virtuelle stulle zu schmieren, möchte ich hier gerne einige meiner erfahrungen erwähnen…..:
….. ich bin ein kleiner blogger, mit cat-content und kraut- & rüben-blog (vor allem das alte blog), und habe selten ambitionen ein top-blogger zu werden…..
….. versuchte während dreier jahre ein regelmässiges ostschweizer bloggertreffen auf die beine zu stellen, doch neben mir waren nur “konsumenten”, niemand wollte die organisation mit übernehmen…..
….. ebenso versuchte ich bloglesungen zu organisieren, habe deshalb einige der top-blogger kontaktiert um sie als aus ihren blogs lesende zu gewinnen, erhielt aber vielfach von diesen nicht mal eine antwort, sprich schlicht blankes desinteresse…..
….. viele der top-blogger sind in meinem augen mit grosser wahrscheinlichkeit selbstverliebte und selbstreferentielle narzisten, denen es schlicht wurscht is’ was andere machen…..
….. twitter hat dies ein klein wenig geändert, aber das hat das SMS im täglichen handygebrauch ja auch fertig gebracht, denn man braucht ja der soeben entliebten flamme nicht mehr anzurufen um ihr zu verticken, dass der ofen aus is’, nein, man kann unpersönlicher eine kleine textmitteilung senden…..
….. ja, auch ich sende SMS und nutze twitter, ich lehne diese möglichkeiten nicht ab, dennoch sehe ich auch eine gefahr darin, dass gerade twitter mit seiner pseudo-spontanität die bereits erwähnten selbstreferentiellen narzisten in ihrem verhalten noch bestärkt…..
….. und dennoch erdreisten die sich, dass sie von journalisten erwarten, dass jene wohl anders als sie selbst zu sein haben, sprich sich mit ihnen fundiert auseinander zu setzen…..
….. sie erwarten, dass der journalist ihrem narzistischem ego streichelt, in dem er mittels einer weltumfassenden recherche alle blogs in einem artikel erwähnt, das das wesen eines jeden blogs mit wenigen worten erfasst wird…..
….. doch genug, sonst ereifer’ ich mich noch in literarische rage…..
(….. übrigens, am 26.august is’ #tweetupSG…..)
“sie erwarten, dass der journalist ihrem narzistischem ego streichelt, in dem er mittels einer weltumfassenden recherche alle blogs in einem artikel erwähnt, das das wesen eines jeden blogs mit wenigen worten erfasst wird.”
Da bringt er es wieder auf den Punkt, der mit den 3 Punkten…
@kopfchaos: wer ist “sie” und wie kommst du zu diesem urteil? Und weshalb werd ich den eindruck nicht los, dass in deinen augen ziemlich bald einer ein narzist ist? Steckt nicht in jedem ein quäntchen narzismus? Hättest du nicht auch freude ob ein wenig anerkennung für deine mühen rund um bloglesungen gehabt und wäre dann das auch narzismus? Fragen über Fragen…
….. ja, Monsieur Croche, ich selbst bin ein narzist, ich gestehe es ein, nur bin ich mittlerweile schlau genug von der bloggosphere nix mehr zu erwarten…..
….. auch wenn ich es auf den punkt gebracht habe, ChliiTierChnübler, so hast du einen unterschlagen…..
….. denn ich nutze ned nur drei, sondern deren fünf, somit fehlen zwei, den einen, auf welchen ich es gebracht habe, den hab’ ich dir dann auch noch gutgeschrieben….. *grin*
Ich bin mir nicht sicher, ob Zeitungsartikel dieser Art nicht mehr schaden als nutzen, weil sie ein ziemlich monotones Bild abliefern. Gibt’s nicht auch Blogs über Sport, Gesundheit, Politik, Religion usw.?
Die Lesenden erhalten so einen völlig falschen Eindruck und werden sich des thematischen Reichtums der Blogspäre sicher nicht bewusst (ich staune heute noch regelmässig, über was alles gebloggt wird…). Das Ganze ist ja noch mit «die besten Blogs» übertitelt. Wer beim zweiten oder dritten Blog noch nicht Feuer gefangen hat, weil er oder sie eben etwas anderes unter «gut» versteht, wird sich fragen: Was, ist das schon alles?
Ein absolutes Must in einem solchen Artikel, der den Schweizern Blogs näher bringen soll, wäre auch ein Link auf die verschiedenen Blog-Suchmaschinen gewesen. Stattdessen listet man das halbwegs nicht funktionierende Blogug auf…
Übrigens, das Argument von wegen beschränktem Platz zieht hier nicht, denn man hätte das Bild (ohne Bezug zu Blogs) nicht über die halbe Seite ziehen müssen…
@Titus: Genau das ist auch mein Punkt und ich bin froh, dass du ihn ansprichst. Viele der vorherigen Kommentatoren gingen lediglich auf die übliche Neidfrage ein (über die ich ja auch geschrieben habe), aber den Rest, sprich das, um was es mir überhaupt ging, beachtete nur eine Minderheit.
Jetzt jammerst Du aber auf hohem Niveau
Früher war man froh, wenn überhaupt ein Punkt diskutiert wurde aus den Postings. Mit Deinem “lediglich” melde ich mich offiziell hier wieder aus der Diskussion ab.
Ja hast wohl recht, man wird eben zu schnell verwöhnt
Danke für deine Beteiligung jedenfalls