Bologna macht uns krank
Was man da wieder alles erfährt: «Bologna-Reform macht viele Studenten krank». Nicht dass die Studis plötzlich auf krank spielen würden, um die Vorlesungen sausen zu lassen. Die schwänzen sie nämlich sowieso. Nein, es geht offenbar drum, dass Studis vermehrt bei den Beratungsstellen Hilfe suchen würden. Viele würden mit dem Stress nicht klar kommen, heisst es. Naja, wenn ich mal meine krampfhafte Heiterkeit bei Seite lasse und ein wenig ernsthaft werde: Es ist tatsächlich so – wer Vollzeit studiert und nebenbei noch einem Broterwerb nachgeht, der verheizt sich schnell selbst. Würden mir meine Eltern nicht hin und wieder einen Hunni zuschieben und müsste ich stattdessen dafür bei McDonalds Burger wenden, wär ich wohl schon lange ein Fall für die Couch. Denn der Leistungsdruck ist enorm. Ein erleichterter Zugang zu #Stipendien wäre darum wirklich eine tolle Sache.
Leider war im Tagi-Artikel nichts Näheres zur Anzahl der Beratungsfälle zu erfahren. Aussagen à la
Im vergangenen Jahr haben 20 Prozent mehr Studenten den psychologischen Beratungsdienst der Universität und der ETH Zürich in Anspruch genommen.
find ich immer wieder futzdumm; Im vergangenen Jahr sind in China 20 Prozent mehr Reissäcke umgefallen. Was soll ich damit anfangen? Was bedeuten denn 20 Prozent? Sind dieses Jahr 12 Reissäcke oder 1200 umgefallen?
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One Response to Bologna macht uns krank
um eben der couch zu entgehen, hab ich die letzten drei jahre in salzburg per fernstudium meine senior-adlung erchrampft. dabei hab ich jeden tag etwa 50% mehr gearbeitet. dafür gab’s dann 100% erfolg und rund 40% weniger lohn. und am limit war ich immer zwischen 99% und 101% …
PS: es waren 12 reissäcke. stand in der bild.