10 Kommentare zu “Minarett-Verbot: Ist es wirklich Dummheit?”

  1. der wolframnator!

    ich finde den Text nicht gut.
    pseudowissenschaftlich mit dem diagramm, welches (für mich) keine neuen erkentnisse mit sich bringt.
    zuerst schreibst du darüber, dass viele intelligente Menschen u.a. Studenten ja gestimmt haben, aber dann verfängst du dich selbst in einem oberflächlichen, nicht sehr ergiebigen thema. versuche besser die argumente der intelligenten studenten zu sammeln und zu reflektieren. kannst ja sonst mich fragen wegen meinen argumenten, ich habe ja gestimmt.

    lg

  2. Monsieur Croche

    Kannst du nicht deinen richtigen Namen angeben? Zumal du ja offenbar durch Facebook auf den Post aufmerksam geworden bist. Finde das ein wenig mühsam mit irgendwelchen Phantomen zu diskutieren.

    Wenn du mir sagen würdest, was oberflächlich und nicht ergiebig ist, würde das weiterhelfen.

  3. Thinkabout

    Ich brauche für Halt und Beständigkeit kein starres Weltbild. Aber ich kann Deinen Ansatz aufnehmen und anhand der Minarett-Initiative ein paar andere Gedanken einflechten:
    Halt und Beständigkeit, oder sagen wir, Geborgenheit im Gesellschaftssystem, in dem ich lebe, arbeite und meine Kinder aufwachsen, gibt mir eine verbindliche Gesellschaftsordnung, die für alle gilt und in der nach klaren, möglichst freiheitlichen Regeln alle an diesem System teilnehmen, es mit gestalten können.
    Dieses idealistische (nicht starre) Weltbild wird im Alltag geprüft. Ungleiche Massstäbe verunsichern, zumal dann, wenn diese Regeln nicht nach allen Seiten gleich verbindlich durchgesetzt werden und es Teilnehmer gibt, die nicht eindeutig erklären, dass sie die Regeln kennen und danach spielen wollen. Die Summe dieser Probleme kumuliert, wenn sie von den Behörden und Politikern nicht mit Verantwortung für das Gemeinwesen aufgenommen und thematisiert werden. Die eigene praktische Erfahrung der Probleme findet keine Entspechung in der politischen Disussion, was zu einer inneren Entfremdung der Betroffenen führt (statt oberflächlichem Denken). Die Folge ist ein Verlust von Bodenhaftung:
    Rechtsordnung, Heimatverbundenheit, Gleichheit, Freiheit scheinen bedroht, vor dem eigenen Unverständnis, offene Fragen gegenüber dem Fremden wird kapituliert, eine Besserung scheint nicht möglich, die weitere Entfremdung im eigenen Land unausweichlich. Tunnelblick-Gefühl, innerer Aufstand, Angst suchen ein Ventil, das um so erleichterter benutzt wird, weil es als Instrument rechtsstaatlich korrekt daher kommt: Endlich kann innerhalb der Regeln eine Abgrenzung vorgenommen, bzw. eine Forderung gestellt werden.

  4. Monsieur Croche

    Danke für deinen Beitrag. Ich bin froh um eine andere Sichtweise, da ich selbst zum Tunnelblick neige und die Sachverhalte vereinfache. Bei meiner Grundannahme war ich wohl zu sehr von Gesprächen mit Personen in meinem Alter beeinflusst worden, die “Ja” gestummen haben. Mir kam es immer wieder so vor, als seien jene für Argumente von Andersdenkenden völlig unzulänglich, da sie deren Argumente geflissentlich auszublenden schienen und nur jene Aspekte des Problem sehen wollten, welche in ihr Weltbild passten. Aber item.

    Wenn ich dich richtig verstehe, ist dieses “Ja” als ein Signal an die Politik zu verstehen, dass sich die gegenwärtigen Zustände ändern müssten?

  5. Bruder Bernhard

    Und genau dieses Zeichen an die Politik auf dem Rücken einer Minderheit zeugt nicht gerade von Klugheit.

    Was die Unbelehrbaren betrifft, gebe ich Dir recht – die haben wirklich ein Problem.

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  7. Köbi Bünzli

    kann ein student nicht dumm sein?

  8. Monsieur Croche

    Man müsste sich wohl auch erst einmal fragen, was Dummheit ist. Ich definiere Dummheit für mich vorerst einmal so, dass man unfähig ist, Zusammenhänge zu sehen oder komplexere Sachverhalte zu verstehen. Um zu studieren, denke ich, ist es unumgänglich diese Fähigkeiten mitzubringen. In meinem Verständnis von Dummheit kann ein Student somit nicht dumm sein. Wohl aber kann er sich dumm stellen, um unangenehmen Dingen nicht ins Auge sehen zu müssen.

  9. wolframnator

    ich bin der, der vor kurzem ein neues Facebookprofil gemacht hat, mit einem speziellen Namen.

  10. amade.ch

    die grafik hat schon was. mir lässt die geschichte keine ruhe. aber irgendwie gilt es jetzt wohl einfach mal abzuwarten. dass ängste da sind, ist wohl offensichtlich. für mich sind sie aber ausnahmslos ohne bezug zur wirklichkeit.

    übrigens: ich arbeite für solche maps jeweils mit mindnode…

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